Ingenieurbüro Sachverständiger

Brandschutzkonzepte

Das Brandschutzkonzept erhält eine in sich schlüssige Gesamtbewertung des baulichen und des abwehrenden Brandschutzes. Sein erforderlicher Inhalt richtet sich nach §9 Bau Prüf VO.

Mit den Bauvorlagen für Sonderbauten gem. §68 Abs. 1 Satz 3 Bauordnung NRW ist ein Brandschutzkonzept einzureichen.

Nachfolgende Anforderungen und Erleichterungen werden bei einem Brandschutzkonzept berücksichtigt.

  1. Zu- und Durchfahrten sowie Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr,
  2. den Nachweis der erforderlichen Löschwassermenge sowie den Nachweis der Löschwasserversorgung,
  3. Bemessung, Lage und Anordnung der Löschwasser- Rückhalteanlagen,
  4. das System der äußeren und inneren Abschottungen in Brandabschnitte bzw. Brandbekämpfungsabschnitte sowie das System der Rauchabschnitte mit Angabe über die Lage und Anordnung und zum Verschluss von Öffnungen in abschottenden Bauteilen,
  5. Lage, Anordnung, Bemessung (ggf. durch rechnerischen Nachweis) und Kennzeichnung der Rettungswege auf dem Baugrundstück und in Gebäuden mit Angaben zur Sicherheitsbeleuchtung, zu automatischen Schiebetüren und zu elektrischen Verriegelungen von Türen,
  6. die höchstzulässige Zahl der Nutzer der baulichen Anlage
  7. Lage und Anordnung haustechnischer Anlagen, insbesondere der Leitungsanlagen, ggf. mit Angaben zum Brandverhalten im Bereich von Rettungswegen,
  8. Lage und Anordnung der Lüftungsanlagen mit Angaben zur brandschutztechnischen Ausbildung,
  9. Lage, Anordnung und Bemessung der Rauch und Wärmeabzugsanlagen mit Eintragung der Querschnitte bzw. Luftwechselraten sowie der Überdruckanlagen zur Rauchfreihaltung von Rettungswegen,
  10. die Alarmierungseinrichtungen und die Darstellung der elektro- akustischen Alarmierungsanlage (ELA-Anlage)
  11. Lage, Anordnung und ggf. Bemessung von Anlagen, Einrichtungen und Geräten zur Brandbekämpfung (wie Feuerlöschanlagen, trockene Steigeleitungen, Wandhydranten, Schlauchanschlussleitungen, Feuerlöschgeräte) mit Angaben zu Schutzbereichen und zur Bevorratung von Sonderlöschmitteln,
  12. Sicherheitsstromversorgung mit Angaben zur Bemessung und zur Lage und brandschutztechnischen Ausbildung des Aufstellraumes, der Ersatzstromversorgungs-anlagen (Batterien, Stromerzeugungsaggregate) und zum Funktionserhalt der elektrischen Leitungsanlagen,
  13. Hydrantenpläne mit Darstellung der Schutzbereiche,
  14. Lage und Anordnung von Brandmeldeanlagen mit Unterzentralen und Feuerwehrtableaus, Auslösestellen,
  15. Feuerwehrpläne,
  16. betriebliche Maßnahmen zur Brandverhütung und Brandbekämpfung sowie zur Rettung von Personen (wie Werkfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr, Hausfeuerwehr, Brandschutzordnung, Maßnahmen zur Räumung, Räumungssignale),
  17. Angaben darüber, welchen materiellen Anforderungen der Landesbauordnung oder in Vorschriften aufgrund der Landesbauordnung nicht entsprochen wird und welche ausgleichenden Maßnahmen stattdessen vorgesehen werden,
  18. verwendete Rechenverfahren zur Ermittlung von Brandschutzklassen nach Methoden des Brandschutzingenieurwesens.

Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens erstelle ich in Zusammenarbeit mit dem Planer, dem Bauherrn sowie den am Bauvorhaben beteiligten Behörden Brandschutzkonzepte. 

Nach langjährigen Erfahrungen im abwehrenden sowie im vorbeugenden Brandschutz fertige ich diese Brandschutzkonzepte so, daß sie einen kostengünstigen, notwendigen und sinnvollen Brandschutz beinhalten. 

Da Brandschutzauflagen einen großen Kostenanteil bei gewerblichen Bauten sowie Sonderbauten ausmachen, biete ich Ihnen bereits vor der Genehmigungsphase eine umfassende Beratung an, so daß es im Laufe des Genehmigungsverfahrens nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. 

Bei Änderungen bis hin zur Baufertigstellung sowie bei sonstigen brandschutztechnischen Fragen oder Problemen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.